Reishi BIO Granulat

Reishi BIO Granulat
Gewicht: 50 g   -    Preis: 7,90€
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Ganoderma lucidum (50g Reishi BIO Granulat)

Reishi, in China Lingzhi genannt, ist einer der bekanntesten Pilze der ostasiatischen Kultur. Seit rund 2.000 Jahren taucht er in chinesischen Schriften, auf Gemälden und Schnitzereien auf und gilt dort als Symbol für ein langes Leben. Weil er in der Natur selten war, war er lange kostbar. Heute wird er kultiviert und ist so für alle erhältlich.

Unser Reishi kommt in Bio-Qualität als grobes Granulat. Diese Form eignet sich besonders für die traditionelle Zubereitung als Tee oder Sud, weil sie sich gut dosieren und abseihen lässt.

schöne reishi pilze

Der Pilz

Reishi heißt auf Deutsch Glänzender Lackporling. Er gehört zu den Porlingen, also zu den Pilzen, die ihre Sporen nicht unter Lamellen, sondern in feinen Röhren an der Unterseite bilden. Typisch ist sein Hut: nierenförmig, rotbraun bis fast schwarz, mit einer Oberfläche, die aussieht wie frisch lackiert. In der Natur wächst er auf dem Holz geschwächter oder abgestorbener Laubbäume, in Europa zum Beispiel an Eichen oder Buchen. Der Fruchtkörper ist nicht weich wie ein Speisepilz, sondern zäh und fast holzig. Deshalb wird Reishi nicht gebraten, sondern getrocknet, zerkleinert und in Wasser ausgekocht.

Geschichte

Im „Shennong Bencao Jing“, einer der ältesten chinesischen Arzneimittelschriften aus der Han-Zeit, wird Lingzhi zu den höchsten und wertvollsten Pflanzen gezählt. Im Daoismus stand er für Unsterblichkeit und Weisheit, und seine Form findet sich bis heute als Glückssymbol auf Porzellan, in Palastverzierungen und im Ruyi, einem traditionellen Zepter. Da wilde Fruchtkörper selten waren, blieb der Pilz lange dem Kaiserhof und wohlhabenden Familien vorbehalten. Erst seit den 1970er-Jahren gelingt der Anbau in großem Maßstab, und damit wurde Reishi zu einem alltäglichen Produkt, das man heute in Tees, Pulvern und Extrakten findet.

Warum Granulat?

Reishi gibt es als ganze Scheiben, als Granulat, als feines Pulver und als Extrakt. Jede Form hat ihren Zweck. Ganze Scheiben sind dekorativ, lassen sich aber schwer dosieren und brauchen sehr lange, bis sie ihren Geschmack abgeben. Feines Pulver löst sich zwar schnell, macht den Tee aber trüb und lässt sich kaum abseihen. Das Granulat liegt dazwischen: Die kleinen Stücke haben eine große Oberfläche, geben ihren Geschmack gut an das Wasser ab und bleiben trotzdem im Sieb zurück. Für alle, die Reishi so zubereiten wollen, wie es in Ostasien seit Jahrhunderten üblich ist, ist das die praktischste Form.

bio reishi in der kiste​

Geschmack

Reishi schmeckt kräftig, holzig, erdig und deutlich bitter. Die Bitterkeit stammt von den Triterpenen und gehört zum Charakter dieses Pilzes. Wer sie zum ersten Mal probiert, ist oft überrascht. Viele gewöhnen sich schnell daran und schätzen den tiefen, fast malzigen Geschmack. Wer ihn mildern möchte, kombiniert Reishi mit Ingwer, Zimt, Süßholz, Datteln oder etwas Honig. Auch mit Schwarztee, Rooibos oder Kakao harmoniert er gut.

Zubereitung

Als Tasse: Einen gehäuften Esslöffel (ca. 5 g) in eine große Tasse geben, mit kochendem Wasser aufgießen und 15 bis 20 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann abseihen und nach Geschmack süßen.

Als Sud: Kräftiger wird Reishi auf traditionelle Weise. Dafür zwei Esslöffel Granulat mit etwa einem halben Liter Wasser in einen kleinen Topf geben und 30 bis 60 Minuten leise köcheln lassen. Je länger der Sud kocht, desto dunkler und bitterer wird er. Anschließend abseihen. Das Granulat lässt sich ein zweites Mal aufkochen, der zweite Aufguss schmeckt milder.

Vorrat: Den Sud kann man gut in einer größeren Menge ansetzen. Im Kühlschrank hält er sich in einem verschlossenen Glas zwei bis drei Tage. Zum Trinken einfach erwärmen oder mit heißem Wasser verdünnen.

mehrere reishi pilze auf einem baumstamm

Rezeptideen

Reishi-Ingwer-Sud: Zwei Esslöffel Granulat mit drei Scheiben frischem Ingwer und einer Zimtstange 45 Minuten köcheln lassen, abseihen und mit Honig süßen. Ein wärmendes Getränk für kalte Tage.

Reishi-Chai: Den Sud mit Kardamom, Nelken und schwarzem Pfeffer kochen, dann mit Milch oder Haferdrink auffüllen und aufschäumen.

Reishi in der Küche: Ein Löffel Granulat im Suppentopf gibt Brühen und Eintöpfen eine würzige, tiefe Note. Vor dem Servieren einfach herausfischen oder die Brühe abseihen.

Inhaltsstoffe

Reishi enthält unter anderem Triterpene, die für den bitteren Geschmack verantwortlich sind, sowie Polysaccharide, darunter Beta-Glucane. Dazu kommen Ballaststoffe, Eiweiß und Mineralstoffe. Wie viel davon in einem Pilz steckt, hängt von Sorte, Anbau und Verarbeitung ab.

Worauf man bei Reishi achten kann

Reishi wird heute weltweit angeboten, die Qualität schwankt jedoch stark. Ein paar Punkte helfen bei der Einordnung: Bio-Zertifizierung, weil Pilze Stoffe aus ihrem Nährboden gut aufnehmen. Eine klare Angabe, ob Fruchtkörper oder Myzel verarbeitet wurde, denn beides unterscheidet sich in Geschmack und Zusammensetzung. Und ein Geruch, der erdig und holzig ist, nicht muffig. Gutes Reishi-Granulat ist rotbraun, trocken und frei von Staubklumpen.

schöne reishi pilze

Reishi und andere Vitalpilze

Reishi lässt sich gut mit anderen Vitalpilzen kombinieren, etwa mit Chaga, der im Sud ähnlich zubereitet wird und einen milderen, leicht vanilligen Geschmack mitbringt. Wer lieber zu einer schnellen Tasse greift, findet Reishi bei uns auch als Kaffee oder als Flüssigextrakt.

Forschung

Reishi zählt zu den am besten untersuchten Vitalpilzen, und seine Inhaltsstoffe sind Gegenstand zahlreicher Laborstudien. Aussagen über eine Wirkung beim Menschen lassen sich daraus bisher nicht verlässlich ableiten, die Studienlage ist dafür zu klein und uneinheitlich. Wir verkaufen Reishi deshalb als das, was er ist: ein traditionsreiches Naturprodukt mit charakteristischem Geschmack. Einen ausführlichen Überblick über den Forschungsstand gibt unser Artikel im Querbeet Wissen.

Gut zu wissen

Personen, die blutverdünnende oder blutdrucksenkende Medikamente einnehmen, vor einer Operation stehen, schwanger sind oder stillen, sollten vor der Verwendung ärztlichen Rat einholen. Wer Reishi zum ersten Mal probiert, beginnt am besten mit einer kleinen Menge.

Häufige Fragen

Wie lange ist das Granulat haltbar? Trocken, kühl und lichtgeschützt gelagert mindestens ein Jahr. Das genaue Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Packung.

Wie viele Tassen ergeben 50 Gramm? Bei einem Esslöffel pro Tasse etwa zehn Tassen, bei zweifachem Aufkochen entsprechend mehr.

Kann ich das Granulat auch kalt ansetzen? Kaltes Wasser löst die Inhaltsstoffe aus dem zähen Pilz kaum heraus. Für Reishi ist heißes Wasser oder Köcheln der richtige Weg.

Mehr über Herkunft, Geschichte und Forschungsstand: Reishi entdecken im Querbeet Wissen

Zutaten: 100 % Reishi (Ganoderma lucidum) aus kontrolliert biologischem Anbau.
Aufbewahrung: trocken, kühl und lichtgeschützt lagern.


Wir empfehlen, täglich ein bis zwei Tassen Reishi Tee zu trinken.

Traditioneller Gebrauch: Tee (1-2 EL) / Alkoholextraktion

Unsere Kräuter hatten und haben einen starken Nutzen für Menschen, eine medizinische- oder Heilwirkung dürften wir allerdings nicht behaupten auch wenn diese seit Jahrtausenden bekannt wäre.

 

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